Gewinner in der begehrten Hauptkategorie „Bestes Deutsches Spiel“ wurde das Detektivspiel „The Darkest Files“ von Paintbucket Games, in dem man als Staatsanwältin in der Nachkriegszeit zu NS-Verbrechen ermittelt und diese vor Gericht bringt. Den Preis überreichte auf der Bühne Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, die für Games zuständig ist. Der Titel überzeugte auch in der Kategorie „Bestes Serious Game“. Die beiden weiteren Nominierten in der Hauptkategorie konnten sich ebenfalls Auszeichnungen sichern: So gewann das Cozy-Game „Tiny Bookshop“ von neoludic games in der Kategorie „Nachwuchspreis Bestes Debüt“ und die Städtebau-Simulation „Anno 117: Pax Romana“ von Ubisoft Mainz erhielt den Preis für „Beste Innovation und Technologie“. Mit Gewinnen in den Kategorien „Beste Story“ und „Bestes Grafikdesign“ konnte das Adventure-Spiel „The Berlin Apartment“ von Blue Backpack ebenfalls zwei Preise abräumen. „Studio des Jahres“ darf sich „weltenbauer. Software Entwicklung“ aus Wiesbaden nennen. Zum Spieler des Jahres wurde gemeinsam von Jury und Games-Community der Gaming-Streamer Dennsen86 gekürt, der sich mit seinen erfolgreichen Speedrun-Streams einen Namen gemacht hat. Den „Sonderpreis der Jury“ bekam der Forschungsverbund RadiGaMe, der sich bei Themen wie Demokratiebildung und Extremismusprävention in digitalen Räumen engagiert und die Instrumentalisierung von Gaming-Plattformen durch extremistische Strömungen untersucht.
Ausrichter des Deutschen Computerspielpreises (DCP) sind die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, sowie der game – Verband der deutschen Games-Branche.
„Wir gratulieren herzlich allen Preisträgerinnen und Preisträgern des Deutschen Computerspielpreises 2026 und freuen uns über einen fantastischen Abend voller hochklassiger Spiele und packender Geschichten. Die Gewinner-Titel zeigen eindrucksvoll, wie großartig Games aus Deutschland sind. Davon wollen wir in den kommenden Jahren noch mehr sehen. Darum gilt es jetzt, diesen Schwung gemeinsam mit der Bundesregierung zu nutzen, um unsere Studios im globalen Wettbewerb weiter zu stärken und auch auf den internationalen Bühnen ins Rampenlicht zu rücken“, so Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche.
Der Ort der Preisverleihung im kommenden Jahr steht ebenfalls bereits fest: Der Deutsche Computerspielpreis 2027 wird in der Hauptstadt Berlin verliehen. Ab kommendem Jahr findet die DCP-Verleihung wieder im festen Wechsel zwischen den Austragungsorten Berlin und München statt, wie die Ausrichter und beide Bundesländer heute bekanntgegeben haben.
Alle Gewinnerinnen und Gewinner des DCP 2026 im Überblick:
Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 100.000 Euro)
- The Darkest Files (Paintbucket Games)
Die weiteren Nominierten erhalten jeweils 30.000 Euro:
- Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz / Ubisoft)
- Tiny Bookshop (neoludic games / Skystone Games)
Studio des Jahres (dotiert mit 50.000 Euro)
- weltenbauer. Software Entwicklung (Wiesbaden)
Nachwuchspreis Bestes Debüt (dotiert mit 60.000 Euro)
- Tiny Bookshop (neoludic games / Skystone Games)
Die weiteren Nominierten erhalten jeweils 25.000 Euro:
- Causal Loop (Mirebound / Headup)
- Constance (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
Nachwuchspreis Bester Prototyp (dotiert mit 50.000 Euro)
- Garden Ink (Arne Jürgens, Sven Mehlhorn)
Die weiteren Nominierten erhalten jeweils 25.000 Euro:
- Burn With Me (Eva Manuilovich, Ivan Bushmin, Nikita Melnikov)
- Cards and Cannons (Anica Gritzki, Jennifer Seeber, Luca Schmidt, Lucas Thieme, Jan-Ivo Lattek, Julian Seidel / HTW Berlin / DE:HIVE)
- Heart Drive (Jonas Pfeiffer / HAW Hamburg)
- UnderPressure (Aaliyah Schäfer, Romy Scherwat, Lea Eschlberger, Tim Richter, Fabius Sachs, Felina Westrich, Malvina Arakelian, Rosalie Stallmann / Hochschule Darmstadt)
Bestes Familienspiel (dotiert mit 40.000 Euro)
- Flick Shot Rogues (Butter By The Fish / Noodlecake Studios)
Beste Innovation und Technologie (dotiert mit 40.000 Euro)
- Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz / Ubisoft)
Bestes Audiodesign (dotiert mit 40.000 Euro)
- EVERSPACE 2: Wrath of the Ancients (ROCKFISH Games)
Bestes Gamedesign (dotiert mit 40.000 Euro)
- Super Meat Boy 3D (Sluggerfly / Headup)
Bestes Grafikdesign (dotiert mit 40.000 Euro)
- The Berlin Apartment (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 40.000 Euro)
- MicroMacro: Downtown Detective (Soft Boiled Games)
Beste Story (dotiert mit 40.000 Euro)
- The Berlin Apartment (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
Bestes Serious Game (dotiert mit 40.000 Euro)
- The Darkest Files (Paintbucket Games)
Spieler*in des Jahres (undotiert)
- Dennsen86
Bestes Internationales Spiel (undotiert)
- Blue Prince (Dogubomb / RAW FURY)
Sonderpreis der Jury (dotiert mit 10.000 Euro)
- Forschungsverbund RadiGaMe

Schon seit meinem dritten Lebensjahr bin ich leidenschaftlicher Videospieler. Angefangen hat alles mit dem Nintendo Entertainment System – seitdem begleitet mich die Faszination für interaktive Welten bis ins Erwachsenenalter. Heute verbinde ich diese Leidenschaft mit meinem Beruf: Als PR-Manager, freier Redner und Texter arbeite ich in der Games- und Medienbranche und betreue Projekte rund um kreative Köpfe und spannende Marken. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Management und in der Betreuung japanischer Videospielentwicklertalente, die ich auf Conventions und Events weltweit vertrete.

