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TOHU

In Zeiten, in denen der Markt von immer den gleichen Spielen in anderen Gewändern überschwemmt wird, freut man sich als Redakteur immer sehr über Titel wie TOHU. Das charismatische Puzzle-Point n‘ Click im Stile von Day of the Tentacle aus dem Hause Fireart Games, bietet nicht nur knifflige und amüsante Kopfnüsse, sondern auch einen einzigartigen Artstyle.

Ziemlich fischig

Die Geschichte rund um die Welt von TOHU ist schnell zusammengefasst. Eines Tages erscheint ein vermummter Bösewicht im Land (die Welten befinden sich auf dem Rücken riesiger Fische) und beginnt Unruhe zu stiften. Als dieser schließlich eine „heilige Maschine“ zerstört, geht er zu weit. Nun liegt es an dem kleinen Mädchen und ihrem Roboter-Alter-Ego Cubus, zu anderen Fischwelten zu reisen und den Schaden rückgängig zu machen.

TOHU
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In TOHU übernehmt ihr die Rolle des „Little Girl“. Diese ist ein wissbegieriges Mädchen, dessen geringe Größe es ihr erlaubt, auch fragile Objekte zu klettern oder durch enge Gänge zu schlüpfen. Dies sollte der Spieler auch zwingend ausnutzen und die Umgebung auf den Kopf zu stellen, um wichtige Objekte zu finden, die beim Rätsellösen und Vorankommen helfen.

Alternativ kann sich „Little Girl“ auch in Cubus verwandeln, eine Roboterversion ihrer selbst, die zwar schwerfällig und langsam, dafür aber ziemlich stark ist. Das Cubus-Gameplay unterscheidet sich vom normalen Rätselverlauf des Mädchens. Hierbei geht es hauptsächlich darum eure Kraft einzusetzen. Beispielsweise beim Armdrücken, verschieben von schweren Gegenständen oder beim Einfangen von Insekten.

Jede Spielewelt in TOHU (beziehungsweise jeder Fisch) den ihr besucht besteht in der Regel aus drei bis fünf Bildschirmen. Diese sind jeweils ein riesiges Rätsel – aufgeteilt in viele kleinere Rätsel.

Die Vorgehensweise erinnert sehr an die Wimmelbild-Spiele, die man als simplere (aber nicht unbedingt einfachere) Point and Click Adventures sehen kann. Beispielsweise müsst ihr zum Vorankommen drei Objekte auf dem Bildschirm finden – diese lassen sich aber nur finden, indem ihr die drei dazugehörenden Rätsel gelöst habt.

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Dies bedeutet also das selbst das Finden von wichtigen Items, die euch helfen voranzukommen, hinter Rätseln versteckt sind.

Erfreulicherweise bieten euch die Entwickler eine Hinweisseite für jedes Rätsel an, damit ihr nicht zu frustriert seid oder länger an einem Rätsel hängen bleibt. Jedoch machen es euch die Entwickler dann doch nicht ganz so einfach. Selbst für Hinweise müssen kleine Geschicklichkeitstest oder Rätsel gelöst werden.

Grafik & Sound

TOHU könnte direkt einem Cartoon Network oder Nickelodeon Cartoon entsprungen sein. Der schräge und farbenfrohe Artstyle erinnert konkret an Serien wie Adventure Time, Hinter der Gartenmauer und Gravity Falls – wobei wir hier nur einen Vergleich ziehen und auf keinen Fall den fantasievollen Stil damit schlechter machen wollen.

TOHU
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TOHU bietet etwas Neues aber auch gleichzeitig Vertrautes. Zum großartigen Look gesellen sich liebevoll gestaltete Animationen und ein toller Soundtrack, der das ganze Geschehen nochmals hervorragend untermalt.

  • Plattform: PlayStation 4 (getestet), Nintendo Switch, Xbox One, PC
  • Publisher: The Irregular Corporation
  • Entwickler: Fireart Games
  • Genre: Point n‘ Click
  • Spieleranzahl: 1
  • USK: 12
  • Release: 28. Januar 2021

In Zeiten, in denen der Markt von immer den gleichen Spielen in anderen Gewändern überschwemmt wird, freut man sich als Redakteur immer sehr über Titel wie TOHU. Das charismatische Puzzle-Point n' Click im Stile von Day of the Tentacle aus dem Hause Fireart Games, bietet nicht nur knifflige und amüsante Kopfnüsse, sondern auch einen einzigartigen Artstyle. Ziemlich fischig Die Geschichte rund um die Welt von TOHU ist schnell zusammengefasst. Eines Tages erscheint ein vermummter Bösewicht im Land (die Welten befinden sich auf dem Rücken riesiger Fische) und beginnt Unruhe zu stiften. Als dieser schließlich eine „heilige Maschine“ zerstört, geht er…

TOHU ist weder komplex, noch dauert es lange. Aber TOHU hat Herz – und das zählt. Der liebevolle Artstyle, die kniffligen Rätsel, die süßen Charaktere und die großartige Welt dürften nicht nur Fans von Point and Click Spielen in ihren Bann ziehen. Leider ist die Steuerung nicht 100 & für Konsolen angepasst und auf der PlayStation 4 schwerfällig. Dies sorgt auf der Konsole (unter Zeitdruck) für ein paar Frustmomente, die auf dem PC dank Tastatur und Maus, nicht existieren. Daher müsst ihr euch die Frage stellen, ob ihr mit der nicht ganz gelungenen Controllersteuerung klarkommt oder TOHU lieber auf dem PC erlebt. Handwerklich gibt es ansonsten nichts zu beanstanden.

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