„Computer- und Videospiele lassen wie kein anderes Medium Menschen in neue Welten eintauchen – und diese auch mitgestalten. Denn in vielen Games können Spielende mit selbst erstellten Inhalten mitwirken und das Spielerlebnis für sich und andere erweitern. Die Bedeutung von solchen Community-Inhalten reicht dabei von selbst erstellten digitalen Gegenständen, die die Spieleumgebung bereichern, über ganze Level und Spielmechanik-Elemente bis hin zu populären Games und Plattformen wie „Fortnite“, „Minecraft“, „Roblox“ oder „Die Sims“, die maßgeblich auf den kreativen Beitrag ihrer Communitys setzen. In Deutschland hat bereits jede beziehungsweise jeder dritte Spielende (32 Prozent) solche eigenen Inhalte für Games kreiert – das entspricht rund 14 Millionen Menschen. Unter den 16- bis 24-jährigen Gamerinnen und Gamern hat sogar mehr als die Hälfte (51 Prozent) bereits eigene Spieleinhalte erstellt. Zudem haben rund 4 von 10 Spielenden (38 Prozent) schon einmal Inhalte genutzt, die von anderen Gamerinnen und Gamern erstellt wurden.
Durch den sogenannten „User-Generated Content“, also nutzergenerierte Inhalte, hat die Games-Community eine besondere Rolle eingenommen: So sind aus den Kreationen der Games-Community einige der bekanntesten Spieletitel wie „Counter Strike“ und „League of Legends“ entstanden, die ihren Ursprung in Fan-Modifikationen von anderen Games haben und heute zu den meistgefeierten E-Sport-Titeln weltweit gehören. Diese Kreativität findet mittlerweile Ausdruck auch in Games, die selbst Tools und Angebote zur Verfügung stellen, damit Spielende umfangreiche Möglichkeiten haben, ihre eigenen Welten zu erstellen, diese mit anderen zu teilen oder mit ihren Kreationen sogar Geld zu verdienen.
„Kein anderes Medium bietet so viele Möglichkeiten zur Mitgestaltung: Nur in Computer- und Videospielen haben Menschen durch eigene Kreationen so einen großen Einfluss auf ihre Lieblingstitel“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game. „Dabei haben Inhalte und Erweiterungen von Spielefans eine große Bedeutung. Schon immer haben sie Zusatzinhalte programmiert und kreative sowie technische Grenzen ausgetestet und damit sogar neue Games-Titel inspiriert. Heute führen einige der erfolgreichsten Spiele-Plattformen und -Franchises ihre Erfolge auf die kreative Beteiligung der Spielenden zurück und bieten deshalb jeder und jedem immer mehr Möglichkeiten, mit eigenen Inhalten die Spielewelten zu bereichern.“
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Wenn ich daran denke, dass ich mehr in meinem Leben mit Videospielen zu tun hatte als nicht, zeigt es mir zum einen, wie alt ich bin und wie lange ich mittlerweile dem Gaming zugetan bin. Meine erste Konsole war das SNES und spätestens ab diesem Zeitpunkt war ich dieser Leidenschaft verfallen, die bis heute anhält. Auch wenn durch den Alltag leider die Zeiten von verspielten Tagen vorbei sind.

