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Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge

Cowabunga! Die Nostalgie ist stark in unserer Medienkultur, weswegen seit geraumer Zeit immer wieder beliebte Serien/Marken aus vergangenen Tagen neu aufbereitet oder weitererzählt werden, wodurch sich die Generation X/Y und Z besonders angesprochen fühlt. Das klappt dann mal mehr oder weniger gut. Im Falle von Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge würde ich sogar behaupten, dass es ausgezeichnet geklappt hat und damit Willkommen zum Test.

Nostalgie kicks in

Schon das animiertee Intro samt des bekannten Theme-Songs trifft genau den Nerv in diesem klassichen Beat’em Up, das im Vorfeld als würdiger Nachfolger von Konamis Turtle’s in Timer gehandelt wurde. Ich muss dazu kurz sagen, dass ich mir zwar die Zeichentrickserie (lief übrigens sehr lange von 1987-1996 mit 10 Staffeln) Anfang der 90er gerne angesehen habe, aber sie nicht zu mein Lieblingen gehörte. Ich bin also kein Turtles-Fan. Dennoch konnte ich einige Male wie im berühmte Leo Di Caprio Meme mit dem Finger auf den Bildschirm zeigen und dachte mir das „kenne ich doch!“. Tribute Games (welch passender Name) ist es wirklich mit Bravour gelungen, den Look und Feel der Serie und Konamis Klassiker einzufangen und es spielerisch an die Moderne anzupassen. Und damit meine ich vor allem die geschmeidigen Bewegungsabläufe, das man sich in diese Welt hingezogen fühlt.

Auch im Zoo gibt es auf die Omme

Jeder der anfangs 6 spielbaren Charaktere (die 4 Schildkröten Leonardo, Michelangelo, Raffael und Donatello, dazu Meister Splinter und April) überzeugt mit seinen individuellen Moveset und Animationsphasen. Gleiches gilt auch für das Gegnerdesign.

Wie der Name des Titel es bereits aussagt, ist Shredder zurück oder bedroht wieder einmal New York City mit seinen Alien Kumpanen Krang, dem Herrscher der Dimension X. Dazu gesellen sich weitere bekannte bösen Fratzen wie natürlich Rocksteady und Bebop und weitere aus der zweiten Garde, die in der Serie sporadisch auftraten.

Im Storymodus schaltet ihr die 16 Level nach und nach auf einer Oberweltkarte frei. Der Arcademodus ist dagegen der klassische Spielmodus ohne Schnickschnack. Und damit meine ich, dass ihr euch keine XP verdient, um bestimmte permanente Boni freizuschalten wie mehr Leben oder einen weiteren Balken, der sich austeilende Schläge füllenden Spezialpowerleiste.

Pizza ist die LIeblingsspeise der Schildkröten

Riesiger Pluspunkt des Titels ist, dass ihr bis zu 6 Spielern gleichzeitig im Koop spielen könnt, egal ob gemeinsam vor einem TV oder auch online. Besonders zu sechst wird es zwar chaotisch auf dem Bildschirm, aber tut dem Spielspaß jedoch keinen Abbruch. Erlebt – für die knapp 2 Stunden durchschnittlicher Spielzeit – gemeinsam einfach eine gute Zeit. Die hatte ich auch alleine, als ich die letzten Level gespielt hatte. Kurzer Spielzeit (was für das Genre vollkommen normal) hin oder her, dadurch, dass es 7 verschiedene Charaktere gibt, lässt sich viel ausprobieren und der Titel gehört definitv zu den Titeln, die man für zwischendurch immer wieder einlegen kann, dafür sorgt die erwähnte, gute Spielbarkeit.

Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann liegt es wiederum am Genre, dass so ein Beat’em Up, egal wie gut es gemacht ist, auf Dauer etwas eintönig werden kann. Auch wenn Tribute Games es gut hinbekommen haben, euch optisch viel Abwechslung zu bieten und den einen oder anderen Autoscroller einzubauen, auf dem ihr euch auf einem Hoverboard durch die Luft fliegt.

Ein typischer Autoscroller aus Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge

Ich glaube es klang bereits durch, dass ich keine Einwände bei der grafischen Gestaltung habe. Dazu ebenfalls absolut passend ist der Soundtrack, der ebenfalls alle Trademarks der Vorlage von Rock bis HipHop in sich trägt. Sogar Mitglieder des Wu Tang Clans oder Mike Patton von Faith No More haben gesungene Songs beigesteuert, was ein weiterer Beweis dafür ist, dass in dieses Spiel viel Herzblut geflossen ist.

  • Plattform: Nintendo Switch, PS4, PC, Xbox
  • Publisher: DotEmu
  • Entwickler: Tribute Games
  • Genre: Beat’em Up
  • Spieleranzahl: 1-6 Spieler online und offline
  • Preis zum Start: 24.99 Euro
  • Release: 16. Juni 2022
  • USK-Freigabe: 12

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Cowabunga! Die Nostalgie ist stark in unserer Medienkultur, weswegen seit geraumer Zeit immer wieder beliebte Serien/Marken aus vergangenen Tagen neu aufbereitet oder weitererzählt werden, wodurch sich die Generation X/Y und Z besonders angesprochen fühlt. Das klappt dann mal mehr oder weniger gut. Im Falle von Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge würde ich sogar behaupten, dass es ausgezeichnet geklappt hat und damit Willkommen zum Test. Nostalgie kicks in Schon das animiertee Intro samt des bekannten Theme-Songs trifft genau den Nerv in diesem klassichen Beat’em Up, das im Vorfeld als würdiger Nachfolger von Konamis Turtle’s in Timer gehandelt wurde. Ich muss…

Sofern ihr nicht die totale Abneigung gegen das Genre habt und die Turtles mögt, dann ist dieses Spiel ein Pflichtkauf, erst Recht, wenn ihr mit der Serie aufgewachsen seid. Aber auch, wenn keine Lizenz dahinterstehen würde, überzeugt die Spielbarkeit und das Gamefeel auf der ganzen Linie.

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