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Remote Life

Remote Life erschien als erstes vor gut 2 Jahren auf dem PC und erhielt nun unter anderem eine Umsetzung für die Switch. Das Shoot’em Up ist dem Genre treu ergeben, was den hohen Schwierigkeitsgrad angeht und hat dabei als besonderes Feature, dass es keine Pausenfunktion gibt. So viel zum Galgenhumor zum Einstieg.

Remote Life: Gegnerdesign ein Hybrid aus Lebensform und Maschine

Der passendere Name für das Spiel könnte auch Where is my Life heißen, denn wie weit im Genre verbreitet, verliert ihr bei Berühung mit einem Gegner/Geschoss/Hindernis sofort ein Leben und spielt dann solange von Ort und Stelle weiter, bis alle Leben weg sind und dann der Level von vorne begonnen werden muss.

Es gibt insgesamt 3 verschiedene Schiffe, wobei Schiff 2 und 3 zuerst freigeschaltet werden müssen. Ihr kämpft gegen eine Alien-Bedrohung, die ästhetisch zwischen ALIEN und keine Ahnung jedenfalls sehr metallisch und maschinell anzusiedeln ist. Durchaus vergleichbar mit R-Type nur weitaus weniger farbenreich.

Ausweichen will gekonnt sein in Remote Life

Auch wenn ihr per ZR schießt, verhält sich Remote Life wie ein Twinstick Shooter, denn ihr könnt in 360 Grad ballern, was auch bitter nötig ist, bei all den Gefahren, die von allen Seiten kommen.

Per Schultertaste wechselt ihr eure Waffensysteme durch. Durch Power Ups werden sie verstärkt, nur führt das dazu, dass das Waffenarsenal dann begrenzt ist und für meinen Geschmack etwas zu knapp bemessen ist. Vor allem daran gemessen, dass eure lahmen Standardschüsse, nicht wirklich zu gebrauchen sind.

Das Hautpmenü ist ein Graus: Ihr bewegt euch per Cursor über den Bildschirm, als wenn man es hier mit einem PC-Spiel zu tun hätte, nur das in grauenhaft langsamen Geschwindigkeit. Dazu gesellt wieder mal eine zu kleine Schrift, dass selbst eine Brille nichts mehr nutzt. Nee, sowas macht keinen Spaß.

Eskortmission? Eskortmission!

Ebenso frage ich mich, wieso die Soundabmischung so schlecht ist. Während die Musik eindeutig zu sehr im Vordergrund ist, hört ihrSchusseffekte oder Eplosionen dagegen kaum, ihr bekommt also ein schlechtes Trefferfeedback und müsst euch daher noch mehr auf das visuelle konzentrieren.

  • Plattform: Nintendo Switch, PC
  • Publisher: Ratalaika Games
  • Entwickler: Next Level Game
  • Genre: Shoot‘ em Up
  • Spieleranzahl: 1  Spieler
  • Preis zum Start: 17.99 Euro
  • Release: 27. Mai 2022
  • USK-Freigabe: 16
Remote Life erschien als erstes vor gut 2 Jahren auf dem PC und erhielt nun unter anderem eine Umsetzung für die Switch. Das Shoot’em Up ist dem Genre treu ergeben, was den hohen Schwierigkeitsgrad angeht und hat dabei als besonderes Feature, dass es keine Pausenfunktion gibt. So viel zum Galgenhumor zum Einstieg. Der passendere Name für das Spiel könnte auch Where is my Life heißen, denn wie weit im Genre verbreitet, verliert ihr bei Berühung mit einem Gegner/Geschoss/Hindernis sofort ein Leben und spielt dann solange von Ort und Stelle weiter, bis alle Leben weg sind und dann der Level von…

Remote Life könnt ihr bei der unendlichen Liste an Shoot’em Ups auf der Switch links liegen lassen. Nicht weil es grottig ist, sondern weil es einfach zu wenig überzeugt, um sich aus der Masse hervorzutun.

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