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FRITZ! Box 7590 AX

Die FRITZ! Box 7590 AX von AVM ist schon seit dem letzten Jahr auf dem Markt. Nichtsdestotrotz haben wir uns das Gerät zukommen lassen, um die Funktionen und den neuen WiFi-6-Standard auszuprobieren.

Im Vergleich zum Vorgängermodell der FRITZ! Box 7590 AX fällt uns im ersten Moment das gleiche Design mit geringfügigen Änderungen auf. Es verfügt über zusätzliche Luftschlitze für bessere Hitzezirkulierung und ist ein kleines bisschen größer als das Vorgängermodell.

Wenn ihr den Karton öffnet, findet ihr ein dazugehöriges Netzteil, ein Anschlusskabel für das Festnetz, ein gelbes Netzwerkkabel und einen Adapter von einem Westernstecker.

Die FRITZ! Box 7590 AX ist auf der Rückseite mitzahlreichen Anschlüssen ausgestattet. Die Buchse für den Telefon- bzw. Internet-Anschluss, zwei Anschlüsse für analoge Endgeräte, ein WAN- und vier LAN-Gigabit-Anschlüsse. Des Weiteren findet ihr neben dem Stromanschluss auch einen USB-Anschluss für Scanner, Drucker oder USB-Sticks.

AVM hat außerdem eine DECT-Basisstation eingebaut, mit der ihr bis zu sechs Telefone anschließen könnt, falls ihr im Jahr 2021 noch einen großen Bedarf an Festnetztelefonie haben solltet. Der Router ist also auch für kleinere Unternehmen wunderbar geeignet. Die FRITZ! Box 7590 AX verfügt auch über Heim-Automation, falls ihr mittels USB-Surf-Stick eine LTE-Internetverbindung erstellen möchtet.

Die FRITZ! Box 7590 AX ist aktuell auch der einzige Router auf dem Markt, der VDSL Super Vectoring wirklich sauber verarbeiten kann. Mit einem 300 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream seid ihr also zukunftstechnisch wunderbar gerüstet. Zumal Telefon-gesellschaften in Deutschland aktuell nur mit maximal 250 MBit/s für Downloads und 40 MBit/s für Uploads um die Ecke kommen. Der Router ist auch abwärtskompatibel und kann an ADSL2+-Anschlüssen angeschaltet werden.

Mit der Wi-Fi 6 Kompatibilität bietet euch die FRITZ! Box 7590 AX maximal 1200 Mbit pro Sekunde. Die Verschlüsselung des Gerätes liegt standardgemäß bei WPA2 und kann bei Bedarf aber auch auf WPA2/WPA3 verändert werden. Die Box verfügt über acht integrierte WLAN-Antennen (Vier Stück für 2,4 und 5 GHz) die jedoch direkt im Gehäuse versteckt sind.

FRITZ! Box 7590 AX
FRITZ! Box 7590 AX

Auf der Oberseite des Routers befinden sich mehrere LED’s. Die Verbindung zum DSL-Anschluss, die WLAN-Schnittstelle und die DECT-Basis. Daneben befinden sich die Connect/WPS-Anzeige und die Info-LED. Über die Tasten kann die WPS-Funktion ausgelöst oder WLAN ein- und ausgeschaltet werden. Die optische Anzeige ist jedoch optional und kann ausgeschalten werden.

Die FRITZ! Box 7590 AX lässt sich von Haus aus sehr gut einstellen. Zum einen lässt sich der Router manuell aber auch automatisch mit der neusten Firmware updaten oder ihr übernehmt sämtliche Einstellungen eurer alten Box. Die Konfiguration über das Webseitenmenü ist intuitiv und selbsterklärend und dürfte euch nicht vor große Herausforderrungen stellen.

Die Reichweite der WLAN-Antennen ist trotz ihrer versteckten Bauweise recht ordentlich. Falls ihr nicht in einer Maisonette-Wohnung lebt, dürftet ihr mit der Reichweite gut klarkommen. Bei mehreren Stockwerken ist dann doch ein Verstärker oder zusätzlicher WLAN-Router zu empfehlen.

Alles in allem ist die FRITZ! Box 7590 AX das einzige Gerät auf dem Markt, das die aktuell höchsten Geschwindigkeiten im Heimgebrauch verarbeiten kann und leistet dafür einen hervorragenden Job. Der Preis von knapp 300 Euro ist in unseren Augen zwar etwas gesalzen, jedoch bekommt ihr ein Gerät dass seinen Zweck nicht nur dauerhaft erfüllt sondern extrem zuverlässige Leistung bietet. AVM lässt sich also nicht lumpen.

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