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Felix The Cat

Wenn Titel wie Mr. Gimmick oder die Castlevania Collection für aktuelle Konsolen auf den Markt kommen, kann man dies aus mehreren Gründen erklären. Aufgrund der Seltenheit und Preise der Titel oder beispielsweise der immensen Beliebtheit macht es durchaus Sinn, solche Titel einer neuen breiten Masse verfügbar zu machen. Hinzu kommen Verbesserungen wie eine bessere optische Darstellung, einige Extras wie Boxarts, Anleitungen, Konzeptart, Soundtracks und eine Vor- und Rückspulfunktion.

All diese Dinge finden sich in Felix The Cat von Konami/Hudson Soft wieder. Die Frage, die man sich jedoch stellt, ist: Wer hat gerade nach diesem Titel gefragt? Zumal die schwarze Katze nicht unbedingt den dauerhaften Erfolg und die Beliebtheit einer Mickey Mouse oder Bugs Bunny innehat.

Gerade Konami würde Fans sicherlich mit einer Tiny Toons Collection wesentlich glücklicher machen. Aber da hakt es vielleicht an der Lizenz und Warner Bros., wer weiß?!

Felix The Cat
Felix The Cat

Back from the Dead

In Zusammenarbeit mit Universal Products & Experiences und Limited Run Games bringt der japanische Entwickler mit Felix The Cat die klassischen NES- und Game Boy-Titel aus den 1990er Jahren als Teil des Carbon Engine Retro-Lineups auf den Markt.

Felix The Cat für NES und Game Boy sind klassische Sidescroll-Jump ’n‘ Runs, in denen ihr von links nach rechts rennt, Gegner besiegt und dabei Felix-Gesichter, Milchflaschen und Herzen einsammelt. Die Herzen lassen euch insgesamt dreimal verwandeln. Ihr beginnt als normaler Felix, wechselt zu Magier Felix, Biker Felix und schließlich Panzer Felix. Bei jeder Verwandlung verbessern sich eure Projektile. Solltet ihr jedoch einmal getroffen werden, verwandelt ihr euch in die vorherige Version zurück.

Felix The Cat
Felix The Cat

Durch ein Herz könnt ihr die nächste Stufe wieder erreichen.

Am Ende jeder Welt wartet ein Bossgegner auf euch, den ihr mit ein paar gezielten Projektilen besiegen müsst.

Für ein wenig mehr Abwechslung sorgen die Level, in denen ihr in einem Heißluftballon oder einem Flugzeug umherfliegt, auf dem Wasser auf einem Delfin schwimmt, unter Wasser auf einer Schildkröte oder in einem U-Boot sitzt und schließlich im Weltall in einem Raumschiff umherfliegt.

Insgesamt dauern die Level zwischen 45–60 Sekunden, sodass ihr beide Spiele in weniger als einer Stunde durchspielen könnt. Die NES-Version hat 25 und die Game Boy-Version 11 Level.

Felix The Cat
Felix The Cat

Grafik & Sound

Die NES- und Game Boy-Titel lassen sich, wie es sich gehört, mit CRT-Filter oder ohne spielen. Hinzu kommt noch die Möglichkeit, das Spiel inklusive Sprite-Flackern oder ohne zu spielen.

Optisch gehören die Felix The Cat-Spiele weder beim Game Boy noch beim NES zu den grafischen Highlights. Sie sind in Ordnung.

Dasselbe kann man auch vom Sound sagen. Nette Tracks – nichts Außergewöhnliches.

Felix The Cat
Felix The Cat

Fazit: Felix The Cat ist eine unnötige, aber nette Collection an Retro-Titeln, nach denen nicht wirklich viele Leute gefragt haben. Mr. Gimmick ist nicht nur selten, sondern auch enorm teuer und ein großartiges Spiel. Da macht eine Veröffentlichung Sinn. Felix The Cat ist nur… teuer. Vielleicht Grund genug, es vielen Menschen zugänglich zu machen. Spielerisch erlebt ihr allerdings nichts Weltbewegendes.

  • Plattform: PlayStation 4/5 (getestet), Nintendo Switch,
  • Publisher: Konami / Limited Run
  • Entwickler: Hudson Soft
  • Genre: Jump n Run
  • Spieleranzahl: 1
  • USK: 12
  • Release: 28. März 2024

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