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Sega Ages: Shinobi

Auch wenn seit Shinobi 3D (Nintendo 3DS, 2011) kein weiterer Titel der Serie erschienen ist, gehört Shinobi mit rund 12 verschiedenen Teilen zu einer der langlebigsten Serie von Sega. Im Zuge des Sega Ages Programmes kehrt der Arcade Klassiker aus dem Jahre 1987 nun als Sega Ages: Shinobi zurück auf die Nintendo Switch und das im bewährten Update-Systems, das Entwickler M2 den Ages-Spielen verpasst. Welche das hier sind, erfahrt ihr nun im Test.

Den Schergen das Handwerk legen

Die Story ist simpel gestrickt und fällt in das bekannte Schema von Gut gegen Böse. Ihr seid der Ninja Joe Musashi und müsst der kriminellen Organisation Zeed das Handwerk legen. Alleine dadurch, dass sie Kinder entführt haben, die ihr nun in jedem Level befreien werdet. Euch erwarten 5 Welten zu je einmal 3 Leveln und sonst 4 Leveln pro Welt und dazu in der letzten Stage jeweils ein Boss sowie Bonustages zwischen den Welten.

Hier seht ihr ein Bild aus dem ersten Level von Sega Ages Shinobi. Auf die Mauer könnt ihr auch springen per Aktion.

Ihr bewegt euch in diesem 2D-Actionspiel vornehmlich von links nach rechts und müsst eine Vielzahl verschiedener Gegner besiegen. Neben Fußvolk mit und ohne Bewaffnung treten euch andere Ninja gegenüber, die agiler sind. Eure Hauptwaffe sind die Shuriken, die ihr in einer geraden Linie verschießen könnt, wenn ihr dabei springt, erhalten die Wurfgeschosse dazu etwas mehr Variabilität, nach oben schießen könnt ihr jedoch nicht. Sobald euch ein Gegner zu nahekommt und ihr dann den Angriffsknopf drückt, werden automatisch eure Arme, Beine oder auch ein Katana zum Nahkampf eingesetzt. Alle Level laufen auf Zeit ab und besitzen ein Limit von 3 Minuten, dementsprechend kurz sind sie und ebenso dadurch ganz schön vollgepackt mit Widersachern, die euch ans Leder wollen. Ultra schwer ist das Spiel jedoch nicht (auf Normal), sodass ihr zwar mehrfach ein Level probieren werdet, aber es euch dann sehr hilft einzuprägen, wann die Schurken erscheinen, um sie frühzeitig zu besiegen.

Vom Leveldesign her ist es ganz nett, dass die Level sowohl hier und Vertikalität besitzen als auch, dass ihr als Bewegung die Ebenen wechseln könnt, also von unten nach oben auf eine Mauer springt und wieder herunter. Diese beiden Ebenen sind auch klar getrennt, sodass ihr nicht von den Gegnern der jeweils anderen Ebene getroffen werden könnt und umgekehrt.

Über die gefangenen Geiseln braucht ihr nur „drüber zulaufen“ und schon werden sie befreit, je nach Modus erhaltet ihr Punkte oder auch „Energie“ zurück, womit wir bei der Auswahl der Spielmodi sind.

Bossgegner dürfen in Sega Ages: Shinobi natürlich auch nicht fehlen und hier setz Joe gerade seine Spezialfähigkeit, die ihr einmal pro Leben einsetzen könnt

Originalgetreu oder neuartig?

M2 hat wieder einmal einige Modifikationen in die Ages-Version gepackt. So habt ihr die Wahl aus vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden, könnt die Anzahl eurer Leben hochschrauben (Continues habt ihr sowieso unendlich viele) oder legt sogar fest, ob gegnerische Geschosse schneller oder langsamer auf euch zufliegen.

Vor Spielbeginn habt ihr außerdem die Wahl aus dem Arcade Mode (Original) oder dem Ages Modus. Ages unterscheidet sich dadurch, dass ihr zwei anstatt nur einen Treffer erleiden könnt und zudem Energie zurückgewinnen könnt, wenn eine Geisel euch Energie schenkt. Dadurch spielt sich das 33 Jahre alte Spiel deutlich besser heutzutage. Um euch dann noch mehr entgegen zu kommen, könnt ihr in beiden Modi eine Rückspulfunktion einsetzen und so knifflige Stellen immer wieder probieren, bis ihr sie schafft.

Hier sehen wir eine Szene aus der Bonusstage aus Sega Ages: Shinobi. Hier gilt es aus der Ego-Perspektive Shuriken zu werfen, um die auf euch zustürmenden Ninja aufzuhalten

Darüber hinaus könnt ihr die Konfiguration, also wie gespielt wird, frei auf den Aktionsknöpfen verteilen. Optisch stehen euch ein paar Filter (Scan Line, Smooting) zur Verfügung und bestimmt, wie groß der Bildschirmausschnitt sein soll. Zu Guter Letzt hat auch ein Music Player ins Spiel gefunden, in dem sich alle Lieder aus Shinobi abspielen lassen.

  • Plattform: Nintendo Switch
  • Publisher: Sega
  • Entwickler: M2
  • Genre: Action, Arcade
  • Spieleranzahl: 1
  • Release: 23. Januar 2020
  • USK-Freigabe: 12
Auch wenn seit Shinobi 3D (Nintendo 3DS, 2011) kein weiterer Titel der Serie erschienen ist, gehört Shinobi mit rund 12 verschiedenen Teilen zu einer der langlebigsten Serie von Sega. Im Zuge des Sega Ages Programmes kehrt der Arcade Klassiker aus dem Jahre 1987 nun als Sega Ages: Shinobi zurück auf die Nintendo Switch und das im bewährten Update-Systems, das Entwickler M2 den Ages-Spielen verpasst. Welche das hier sind, erfahrt ihr nun im Test. Den Schergen das Handwerk legen Die Story ist simpel gestrickt und fällt in das bekannte Schema von Gut gegen Böse. Ihr seid der Ninja Joe Musashi und…

Und damit sind wir bereits beim Fazit angelangt. Dank unendlich vielen Münzen zum Einwerfen in den Automaten sprich Continues habt ihr einen Durchlauf in einer guten halben Stunde vollendet. Auch Shinobi hat –wie die anderen Ages-Titel auch – mit 6,99 einen günstigen Einstiegspreis. Ich hatte meinen Spaß an dem Ninja-Abenteuer, würde das Spiel aber nicht als Klassiker bezeichnen, den man unbedingt zocken muss.

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