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GoNNER

GoNNER ist einer dieser Indie-Titel, die es im Laufe der Jahre vom PC auf die Konsolen geschafft haben. Da wir in den vergangenen Wochen eine nette Beziehung mit dem Publisher Raw Fury aufgebaut haben, werden wir in nächster Zeit einige ihrer Titel testen.

Auch wenn diese vielleicht schon seit 1 bis 2 Jahren erhältlich sind, sind wir der Überzeugung, dass außergewöhnliche Indie Titel jederzeit getestet werden können.

Rogue Like und zufallsgeneriert

Diese zwei Zutaten sind meist der Bestandteil eines harten Spiels. GoNNER macht hierbei natürlich keine Ausnahme. Der Plattformer ist hart, sehr hart. Ihr rennt, springt und ballert euch durch verwinkelte Welten und müsst dabei am Leben bleiben – sonst ist das Spiel wortwörtlich vorbei.

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Ihr übernehmt die Rolle des kleinen blobartigen Wesens namens Ikk. Dieser hat einen abnehmbaren Kopf und kann ballern was das Zeug hält. Ironischerweise scheint sein großes Ziel allerdings zu sein – Liebe zu verbreiten. Gleich zu Beginn des Abenteuers begegnet ihr nämlich dem riesigen, fliegenden Wal Sally, um die ihr euch direkt kümmert.

So müsst ihr durch zahlreiche Welten reisen, Monster und Bossgegner besiegen und Fallen überwinden. Durch den Permadeath fangt ihr nach einem Game Over jedes Mal wieder am Anfang an und müsst immer und immer wieder komplett neu generierte Leveln überleben. Der Wiederspielwert kann hier also ins Unendliche schießen, wenn ihr Spaß an solchen Titeln habt.

Bei jedem Start… oder Tod geht es zu Gevatter Tod, der euch wählen lässt, welchen Kopf, Waffe und Rucksack ihr ausrüsten wollt, bevor ihr euch erneut ins Getümmel stürzt. Während des Hauptspiels schaltet ihr allerlei neue Ausrüstungsgegenstände frei, die über verschiedene Attribute verfügen. Beispielsweise habt ihr mit dem Ziegelschädel drei Hitpoints und lässt euch nach einem Treffer euren Kopf und den Rucksack behalten.

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Dies kann euch entscheidende Vorteile verschaffen, da ihr nach jedem Treffer nicht nur Energie, sondern auch Körperteile verliert. Wenn ihr kurz vor einem Game Over steht, seid ihr nur noch ein hüpfender kleiner Blob, ohne jegliche Möglichkeit der Gegenwehr.

Also lohnt es sich immer mit den verschiedenen Ausrüstungsgegenständen zu experimentieren, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

Gut das ihr diesen Test lest, das Spiel hält sich mit Erklärungen nämlich gänzlich zurück. Was aber auch ein Segen ist. Entwickler verkomplizieren nicht nur ihr Gameplay, sondern auch die dazugehörigen Tutorials. So ist es angenehm und erfrischend einfach mal ins Spiel hineingeworfen zu werden und die Erfahrung selbst zu machen.

Grafik & Sound

Entwickler Art in Heart haben dank des fantasievollen und unverbrauchten Grafikstils ein visuell ansprechendes Spiel entwickelt. GoNNER wirkt wie Kreidezeichnungen auf schwarzem Bastelpapier. Die toll designten Figuren treten besonders in der minimalistisch gestalteten Spielewelt hervor. Interessant ist auch, dass sich die meisten Plattformen erst beim voranschreiten enthüllen.

GoNNER
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So bewegt sich die Spielewelt praktisch mit dem Spieler und während des Spielens. Dazu kommt ein gelungener Soundtrack, der das Spiel hervorragend untermalt.

  • Plattform: Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, PC
  • Publisher: Raw Fury
  • Entwickler: Art in Heart
  • Genre: Jump n‘ Run
  • Release: 29. Juni 2017
  • USK-Freigabe: 6
GoNNER ist einer dieser Indie-Titel, die es im Laufe der Jahre vom PC auf die Konsolen geschafft haben. Da wir in den vergangenen Wochen eine nette Beziehung mit dem Publisher Raw Fury aufgebaut haben, werden wir in nächster Zeit einige ihrer Titel testen. Auch wenn diese vielleicht schon seit 1 bis 2 Jahren erhältlich sind, sind wir der Überzeugung, dass außergewöhnliche Indie Titel jederzeit getestet werden können. Rogue Like und zufallsgeneriert Diese zwei Zutaten sind meist der Bestandteil eines harten Spiels. GoNNER macht hierbei natürlich keine Ausnahme. Der Plattformer ist hart, sehr hart. Ihr rennt, springt und ballert euch durch…

GoNNER ist ein kurzes aber dafür schön gestaltetes und abwechslungsreiches Vergnügen. Mit vier Stunden „Standardspielzeit“ wirkt das ganze zwar schwach auf der Brust, bedenkt man jedoch die immer wieder neu generierten Level, kann man die Spielzeit locker in die 100 Stunden treiben. Vorausgesetzt euch liegt der Mix aus Jump and Run und Ballereinlagen. Dazu kommen noch zahlreiche Geheimnisse und freischaltbare Extras, Online Ranglisten und tägliche Herausforderungen, die GoNNER zu einem abwechslungsreichen und spaßigen Titel machen.

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