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Ys VIII: Lacrimosa of Dana

Mit Ys VIII: Lacrimosa of Dana portiert Falcom das exklusiv in Japan erschienene PlayStation Vita Spiel pünktlich zum 30 jährigen Jubiläum der Reihe auf die PlayStation 4.

Unser rothaariger Protagonist Adol findet sich in diesem Abenteuer unfreiwillig auf einer Insel wieder nachdem er Schiffbruch erlitt. Doch bevor dies passiert, beginnt das Spiel auf dem noch intakten Schiff und es beginnt sehr langsam. Die Entwickler schicken uns quer über das Schiff, um auch ja mit jedem NPC gesprochen zu haben, bevor das Spiel ins geskriptete Event wechselt und endlich etwas passiert.

Ys VIII: Lacrimosa of Dana

Ys VIII: Lacrimosa of Dana

So kommt es dazu, dass ein Seeungeheuer das Schiff angreift und wir endlich mit dem Kampfsystem vertraut gemacht werden. Mittels dem X-Knopf greifen wir in Echtzeit an und vollführen mit dem L1 Trigger eine Ausweichrolle. Mit O springt Adol in die Luft und kann somit auch weiter entfernte Gegner attackieren.

Fans der Tales Of-Reihe dürften sich bei diesem Kampfsystem gleich zuhause fühlen. Im Laufe der Zeit erlernt ihr neue Spezialangriffe, die ihr bei regelmäßiger Benutzung auflevelt. 4 Stück können nach Belieben ausgewählt und verwendet werden. Über das Menü können diese nach eigenem Geschmack zugewiesen und verwaltet werden.

Um gerade bei Bosskämpfen mehr Schaden zu verursachen, lohnt es sich die Flash- und Spezialattacken einzusetzen. Habt ihr die Anzeige der Spezialattacke ausgefüllt, könnt ihr mit euren Teamkollegen einen durchschlagskräftigen Angriff vollführen und ordentlich Schaden verursachen.

Erstmals in der Geschichte der Reihe könnt ihr nicht nur Adol steuern, sondern mit Druck auf die Viereck-Taste jederzeit zwischen euren aktuellen Party-Mitgliedern hin- und herschalten. Jede Figur verfügt über eigene Stärken und Schwächen, die gerade in Kämpfen essentiell sein können. Charaktere mit starken Nahkampfwaffen sind beispielsweise äußerst effektiv gegen gut gepanzerte Gegner, sind aber dementsprechend langsamer.

Eine Insel mit zwei Bergen

Kaum an Land gespült, besteht unsere Aufgabe darin, die restlichen verschwundenen Passagiere des Schiffs ausfindig zu machen. Diese haben nämlich eine entscheidende Funktion. Je mehr wir ausfindig machen und retten, desto mehr Shops und Möglichkeiten ergeben sich für Adol.

Dank dem geretteten Schmied könnt ihr nun beispielsweise auf Waffen und Rüstungsgegenstände zurückgreifen. Leider verändern sich die Spielfiguren nicht optisch, wenn man neue Ausrüstung anlegt.

Über die Minimap habt ihr stets einen guten Überblick über die zu erforschende Umgebung. Die Insel ist in einzelne Spielabschnitte aufgeteilt und benötigt immer einige Sekunden Ladezeit, bevor ihr in den nächsten Bereich wechseln könnt. Sobald Ihr eine Gegend verlassen habt, respawnen die besiegten Gegner wieder.

Dies mag zwar hin und wieder lästig sein, lohnt aber um euch aufzuleveln, oder das Craftingsystem zu nutzen. Besiegte Widersacher hinterlassen nämlich Gegenstände. Wenn ihr euch auf der Insel sorgfältig umseht, könnt ihr außerdem weitere Pflanzen, Früchte, Steine oder Metalle finden, die sich ebenfalls verarbeiten lassen.

Grafik & Sound

Man merkt dem Spiel deutlich an, dass die eigentliche Platform die PlayStation Vita war. Die Auflösung, Framerate und generelle Präsentation wurde zwar sauber auf die Konsole protiert und sieht auch definitiv besser aus als die tragbare Version, allerdings hätten wir uns über ein eigens für die PlayStation 4 konzipiertes Ys mehr gefreut.

Der von Hayato Sonoda, Takahiro Unisuga, und Atsume Hashimoto beigesteuerte Soundtrack zum Spiel gehört zu den besten der beliebten Reihe. Dank ihrer emotionalen und epischen Kompositionen kann der orchestrale Soundtrack an vielen Stellen überzeugen und das Spielgeschehen passend untermalen.

Das Spiel verfügt an bestimmten Stellen auch über Sprachausgabe. Diese kann zwischen Englisch und Japanisch gewechselt werden und ist in beiden Fällen sehr gut gelungen. Leider sind nicht alle Parts synchronisiert, da die Entwickler oft eher auf reine Textkonversationen gesetzt haben. Die Texte sind wie gewohnt in Englisch und nicht in Deutsch verfügbar.

  • Plattform: PlayStation 4, (urspr. PlayStation Vita in Japan)
  • Publisher: NIS America / flashpoint
  • Entwickler: Falcom
  • Genre: J-RPG
  • Release: 15. September 2017
  • USK-Freigabe: 12
Mit Ys VIII: Lacrimosa of Dana portiert Falcom das exklusiv in Japan erschienene PlayStation Vita Spiel pünktlich zum 30 jährigen Jubiläum der Reihe auf die PlayStation 4. Unser rothaariger Protagonist Adol findet sich in diesem Abenteuer unfreiwillig auf einer Insel wieder nachdem er Schiffbruch erlitt. Doch bevor dies passiert, beginnt das Spiel auf dem noch intakten Schiff und es beginnt sehr langsam. Die Entwickler schicken uns quer über das Schiff, um auch ja mit jedem NPC gesprochen zu haben, bevor das Spiel ins geskriptete Event wechselt und endlich etwas passiert. So kommt es dazu, dass ein Seeungeheuer das Schiff angreift…

Ys VIII: Lacrimosa of Dana ist ein ausgezeichnetes Rollenspiel auf der PlayStation Vita gewesen. Der Port auf die PlayStation 4 hat dem Spiel dank verbesserter Optik und angenehmerer Handhabung nochmals ein paar Pluspunkte verliehen. Das aktionreiche Gameplay und die sinnvollen Neuerungen machen Teil 8 zum bisher besten der Serie. Natürlich merkt man dem Spiel an, dass es bei weitem nicht das Budget eines „Final Fantasy XV“ hat, aber dennoch überzeugen kann. Solltet ihr also ein J-RPG suchen, dass sich wie die „Tales of“-Reihe von Bandai Namco spielt und ebenfalls einen anschaulichen Anime-Stil besitzt, dürfte euch Falcoms Ys nicht enttäuschen.

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Daniel hat im jungen Alter von 3 Jahren ein NES geschenkt bekommen. Dies war der Beginn seiner langen Zockerkarriere und Sammelleidenschaft. Wenn er nicht gerade vor der Konsole oder dem Handeheld sitzt, findet Ihr Ihn in der Stadtbibliothek Stuttgart in der er Vorträge zum Thema Videospiele hält oder andere Veranstaltungen abhält. Seine Lieblingsserien sind Metroid, Super Mario, The Legend of Zelda, die Tales of Reihe, Halo, Smash Bros. und vieles mehr.

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