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Senran Kagura Burst

Laut der Aussage des Entwicklers liegt uns „Senran Kagura Burst“ nur vor, da er unbedingt wissen wollte wie Brüste auf Nintendos 3DS aussehen würden. Und mit diesem Satz geleiten wir euch nun in unseren Test.

„Senran Kagura Burst“ ist eine in Japan enwickelte Spielereihe zu der es inzwischen auch den passenden Anime gibt (der diesen Sommer bei uns erscheinen wird). Die Geschichte dreht sich dabei um eine geheime High School in der junge Mädchen in den Künsten des Ninjitsu trainiert werden.

Bereits auf dem Cover wird klar, hier geht es wirklich nur darum, dass euch zarte Anime Mädchen mit ihren Brüsten im Gesicht herum wackeln. Auf der Rückseite steht „Zwei gute Gründe euer 3D einzuschalten“. Und wenn wir das Spiel mal aus diesem Standpunkt aus betrachten … ist es sein Geld wert. Da Videospiele aber dann doch „etwas“ mehr Substanz bieten sollten als „Schmuddelbildchen“ aus dem Internet wird es Zeit hinter die Fassade von „Senran Kagura Burst“ zu blicken.

Thoughe Mädels

Zu Beginn müsst ihr euch zwischen Hanzo (vom Spiel als erste Wahl empfohlen) und Hebijo für eine Seit entscheiden. Dies beeinflusst eure Charakterauswahl und das Storytelling.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt. Ihr startet jede Session von eurem HUB aus. Dort habt ihr die Möglichkeit jederzeit zwischen den 10 verschiedenen Protagonistinnen (5 pro Story) zu wählen. Diese unterscheiden sich jedoch nur in kosmetischer Hinsicht. Auch wenn sie unterschiedlich designed sind und über verschiedene Attacken und Special-Moves verfügen sind alle gleich stark. Ihr spürt keinerlei Unterschiede, weder in der Stärke noch im Handling.

Im Umkleideraum können diverse freischaltbare Extras und Outfits für die Damen ausgesucht werden. Neben der normalen Schulkleidung die ihr im HUB tragt, gibt es auch Shinobi Outfits, Bikinis und Extras (Brillen, Perücken ect.). Natürlich gibt es auch eine Zoom Funktion, die die Mädels nie unkommentiert lassen. Beweg ihr den Analogstick beginnen die Brüste jedes Mal zu wackeln wie bei einem Erdbeben der Stärke 7.

Im HUB wählt ihr für jeden Charakter gesondert dann eure Mission und startet von dort in eure Aufgaben. Des Weiteren könnt ihr in der Library die freigeschalteten Bilder, Musik, Biografien und Titel einsehen.

Voll auf die Brust

Habt ihr eine Mission ausgewählt, findet euch (meist) auf einer Straße wieder. Dort könnt ihr euch ganz nach dem Sidecroll Brawler Prinzip in einem begrenzten Areal bewegen und müsst eine Horde an herannahenden Gegnern besiegen. Doch nicht bevor ihr nicht das tollste und zugleich sinnloseste Feature getestet habt, dass ein Spiel je geboten hat.

Sobald das Level beginnt wird euch angeboten mit den L + R Tasten „frantic“ zu werden. Aus der englischen Sprache übersetzt heißt das ganze „wild“ oder „außer sich“ sein. In „Senran Kagura Burst“ bedeutet dass das „Kampfoutfit“ anzuziehen. Oder um es noch genauer auszudrücken …. euren Bikini. Glückwunsch, von nun an könnt ihr das gesamte Level halb nackt bestreiten. Eure Attacken sind etwas stärker, allerdings nehmt ihr auch etwas mehr Schaden.

In den ersten paar Sekunden fällt euch schon auf wie einfach es sich die Entwickler gemacht haben. Zugegeben, es ist Standard dass sich Gegnertypen immer wiederholen, wenn euch jedoch acht Widersacher gegenüber stehen, von denen ganze sieben gleich aussehen dann hört der Spaß auf. Ihr bekommt vor jeder Mission ein bestimmtes Ziel, diese reichen von hole die Schriftrolle zurück bis erreiche das Ziel. Allerdings ist eure Aufgabe stets dieselbe. Haut drauf bis sich nichts mehr rührt.

Angegriffen wird mit den X und Y Knöpfen. Dabei könnt ihr ein paar überschaubare Combos vollführen. Mit dem A Knopf legt ihr einen viel zu schnellen Sprint hin, der euch sogar durch Gegner fegen lässt die davon Schaden nehmen. Mit B wird gesprungen. Drückt ihr R vollführt euer Charakter einen starken Angriff der mehrere Gegner zurückwirft euch allerdings etwas Energie abzieht. Mit L und X vollführt ihr einen Special Move der ausgeführt werden kann, wenn die lila Leiste unter eurer roten Lebensanzeige gefüllt ist.

Die Special-Moves sind wieder etwas fürs Auge. Diese sind eine weitere Entschuldigung euch die Hinterteile und Brüste der jungen Damen (in 3D!!!!!!!!) ins Gesicht zu reiben. Ach ja … und sie richten großen Schaden beim Gegner an.

Wo wir gerade beim Thema Schaden nehmen sind. Eure Outfits haben drei verschiedene Schadensmodelle. Je mehr ihr einsteckt, desto mehr Stoff verliert euer Charakter. Dies ist in kleinen Videos immer wieder mit einem sexuell in Verbindung bringenden Schrei verbunden. Natürlich verlieren diese dabei keinen Stoff an den unwichtigen Stellen des Körpers, sondern … ihr habt es erraten an der Brust (das Schadensmodell taucht allerdings nicht auf wenn ihr im Bikini kämpft, dies nur als kleiner Hinweis an Neugierige 😉 ).

Sind alle Gegner in einem Bildschirm besiegt dürft ihr voranschreiten. Wiederholt dies so lange bis ihr das Ende des Levels erreicht habt.

„Senran Kagura Burst“ verfügt wie jeder andere Brawler auch über Power Ups. Diese findet ihr in der zerstörbaren Umgebung auf der Straße. Wobei der Begriff „zerstörbare Umgebung“ nicht zu ernst genommen werden sollte. Fahrräder und diverse Kisten lassen sich mit ein paar Schlägen auseinander nehmen. Darin verbergen sich dann heilende Lebensmittel, Erfahrungspunkte oder temporäre Boosts.

Besiegt ihr genügend Widersacher oder sammelt die Erfahrungsschriftrollen ein, steigen eure Charaktere auf und werden stärker. Neue Techniken oder Fähigkeiten erlernen sie dabei leider nicht. Sie richten einfach nur etwas mehr Schaden an.

Grafik & Sound

Optisch sieht „Senran Kagura Bust“ dank der Cell Shading Grafik ganz ordentlich aus. Die Mädchen sind zwar nicht sonderlich detailliert aber gut animiert und wohl „polygoniert“. Die gesamte Physik des Spiels steckt in den monströsen Brüsten, die keine Gelegenheit auslassen vor euch zu wabbeln und zu hüpfen. Die Special Moves sind dank der netter Effekte und Abwechslung das grafische Highlight des Spiels.

Die Umgebungen sehen leider karg aus und sind eher zweckmäßig. Dasselbe gilt auch für die sich ständig wiederholenden Gegner, die bis auf einen dezenten Farbwechsel keinerlei Änderungen zeigen. Hin und wieder bekommt ihr mal eine nette Anime Sequenz zu sehen, die aber kein Grund zur riesigen Freude ist.

Im Sound Departement hat sich auch niemand wirklich ein Bein ausgerissen um das Spiel zu einem Höhepunkt eurer Zockerkarriere zu machen. Bekannte Themes aus dem Anime und belangloses Gedudel wechseln sich dabei ab, ohne wirklich große Akzente zu setzen. Der Text ist ausschließlich in englischer Sprache zu haben, während die Synchronisation auf Japanisch ist.

  • Plattform: Nintendo 3DS
  • Publisher: Marvelous AQL
  • Entwickler: Marvelous AQL
  • Genre: Beat em Up
  • Release: 28. März 2014
  • USK-Freigabe: 16
Laut der Aussage des Entwicklers liegt uns „Senran Kagura Burst“ nur vor, da er unbedingt wissen wollte wie Brüste auf Nintendos 3DS aussehen würden. Und mit diesem Satz geleiten wir euch nun in unseren Test. „Senran Kagura Burst“ ist eine in Japan enwickelte Spielereihe zu der es inzwischen auch den passenden Anime gibt (der diesen Sommer bei uns erscheinen wird). Die Geschichte dreht sich dabei um eine geheime High School in der junge Mädchen in den Künsten des Ninjitsu trainiert werden. Bereits auf dem Cover wird klar, hier geht es wirklich nur darum, dass euch zarte Anime Mädchen mit ihren…

„Senran Kagura Bust“ wäre sicherlich ein besserer Name für das Spiel und die Serie gewesen. Als Anime Fan ist man selbstverständlich so einigen „Fanservice“ aus dem Land der aufgehenden Sonne gewöhnt. Pantyshots, schwerkrafttrotzende Monsterbrüste und tiiiiiefe Ausschnitte haben aber in diesem Fall sogar eine eigene Serie kreiert. Die Charaktere sind so klischeehaft das sie schon wieder sympathisch sind. Wir haben das kindische Mädchen, die burschikose, die mürrische, die Anführerin, die abgedrehte und die herrlich naive. Es ist für jeden Animefan etwas dabei und doch ist es kein gutes Spiel. Das Spiel wird sicher seine Zielgruppe finden und dank der „Sex Sells“ Formel auch bestimmt zufriedenstellende Ergebnisse erzielen, doch Preise wird es nicht abräumen. Das Spielprinzip ist zu dünn, die KI zu dämlich und der Spielablauf wiederholt sich ohne das geringste bisschen Abwechslung. Während eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, machen dicke Brüste noch kein gutes Spiel. Da hätte sich Entwickler Marvelous AOL etwas bei Team Ninja und ihrer Dead or Alive Reihe abschauen sollen. Die liefern beides - Qualität und dicke Brüste.

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Daniel Vetter

Passionierter Videospieler seit dem dritten Lebensjahr. Angefangen mit dem Nintendo Entertainment System zog sich die Leidenschaft bis ins Erwachsenenalter. Heute als PR-Manager, freier Redner und Texter unterwegs. Zu den Lieblingsreihen gehören Metroid, Smash Bros, Tales of und Halo 1-3.

Daniel Vetter

Passionierter Videospieler seit dem dritten Lebensjahr. Angefangen mit dem Nintendo Entertainment System zog sich die Leidenschaft bis ins Erwachsenenalter. Heute als PR-Manager, freier Redner und Texter unterwegs. Zu den Lieblingsreihen gehören Metroid, Smash Bros, Tales of und Halo 1-3.

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