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Urban Trial Playground

Die Urban Trial – Reihe von Teyon aus Polen gehört zu den Spielen des Entwicklers, die am bekanntesten sind. Nach Urban Trial Freestyle 2 auf dem 3DS erschien nun Urban Trial Playground auf der Switch. Das Gameplay bleibt sich seiner Linie treu, aber grafisch hat sich gegenüber des Vorgängers einiges getan. Damit willkommen zum Test.

Immer der Reihe nach

Kernstück des Spieles ist der Singleplayer mit seinen 54 Events. Diese werden nach und nach anhand eines Sternesystems freigeschaltet. Ihr könnt euch in jedem Level einen von fünf Sternen verdienen. Im späteren Verlauf werden zwar mehr Sterne benötigt, um die nächste Stage freizuschalten, dennoch ist Urban Trial Freestyle 2 alles andere als schwer und besonders anspruchsvoll ist auch nicht gerade. Die Events gliedern sich in zwei Arten. Mal müsst ihr möglichst schnell ins Ziel gelangen und mal müsst ihr durch Stunts möglichst viele Punkte erlangen, um so Sterne zu ergattern.

Dabei bewegt sich eurer Motorrad wie an einer Perlenschnur auf einer vorgefertigten Bahn. Ihr braucht also nur Gas zu geben und euch um die Hindernisse auf der Strecke zu kümmern. Durch leichte Perspektivwechsel entsteht aber das Gefühl, als wenn ihr euch im dreidimensionalen Raum bewegt. Abseits von der Aufgabe von A nach B zu kommen, bietet jede Stage verschiedene Herausforderungen, wie erreiche mit einem Stunt eine bestimmte Punktzahl oder gelange ohne einen Sturz ins Ziel. Legt ihr euch auf die Nase, startet ihr mit dem X-Knopf an eurem letzten Checkpoint. Das kostet bei den Stunt Events Punkte und bei den Rennevents wertvolle Zeit. Checkpoints gibt es in regelmäßigen Abständen auf den Rennstrecken. Sonderlich lange sind die Strecken aber nicht. Kaum eine Strecke dauert länger als 90 Sekunden beim ersten Fahren. Seid ihr mit der Strecke vertraut, seid ihr gar meistens unter einer Minute unterwegs.

Grafisch haben viele Kurse ein „kalifornisches“ Flair, ihr seid also zunächst nur in warmen Gebieten unterwegs und dabei häufig an einem Strand entlang. Ebenso oft fahrt ihr durch irgendwelche Vorgärten einer Nachbarschaft. Dann geht es über leere Pools und über die Häuserdächer. Locations wie ein Flughafen oder ein Highway sind zwar auch vorhanden, bilden da aber schon eher die Ausnahme.

Grafisch gleichen sich die Strecken also und auch sonst reißt sich das Spiel keine Bäume aus, was die Präsentation angeht, konstant flüssig läuft der Titel auch nicht. (Edit: Ein Patch mit Performanceverbesserungen ist erschienen) Ihr spürt immer wieder mal leichte Einbußen, die sich aber nicht groß negativ aufs Gameplay auswirken.

In Sachen Hindernisse kommt es selten vor, dass ihr Dinge von alleine überspringen oder ducken müsst. Die größten Schwierigkeiten bestehen darin, die Balance nach Sprüngen zu halten und eben weit oder kurz genug zu springen, um nicht im Wasser oder gehen einen Holzbalken zu knallen.

Die Bremstaste braucht ihr dagegen kaum, Finger vom Gas reicht häufig aus.

Was kommt nun?

Neben dem Singleplayer gibt es einen Multiplayer für zwei Spieler. Dieser ist aber nur lokal spielbar, weshalb ihr eure Freunde nicht online herausfordern könnt.

Darüber hinaus könnt ihr euren Fahrer/Fahrerin mit neuen modischen Accessoires ausstatten oder euch um eurer Bike kümmern, was neben kosmetischen Veränderungen auch wirklich dazu führt, dass euer Gefährt schneller wird, indem neue Motoren eingebaut wurden sind. Die Auswahl an neuen Bikes und neuen Teilen ist aber sehr gering und linear aufgebaut. Erwartet hier keine Tuningoptionen und Luft nach oben ist hier eindeutig vorhanden.

Die erwähnte Perlenschnur

Nicht nur die Strecken spielen sich wie an einer Perlenschnur aufgezogen, sondern das gesamte Spielerlebenis ist überaus gleichförmig. Ihr spielt ein Rennen auf Zeit, als nächstes kommt eine Stuntstrecke und wieder von vorne, bis ihr alle 54 Events freigeschaltet habt. Gelangt ihr durch eurer verdientes Geld an bessere Motoren, lassen sich auf den Rennstrecken auch leichter viele Sterne einstreichen. Bei den Stunts geht ihr aber immer nach Schema F. Falls möglich, fahrt ihr solange auf einem Reifen wie es geht und ansonsten bei hohen und langen Sprüngen vollzieht ihr einen Salto. Das bringt euch satte Punkte ein  und schon dürften euch jedes Mal  4-5 Sterne sicher sein, sofern ihr nicht 5 Mal stürzt. Da auch die Streckenprofile kaum anspruchsvoller werden, spielt sich alles, wie bereits erwähnt gleichförmig.

  • Plattform: Nintendo Switch
  • Publisher: Teyon
  • Entwickler: Teyon
  • Genre: Arcade, Racing
  • Spieleranzahl: 1 – 2
  • Release: 05. April 2018
  • USK-Freigabe: 6

 

Die Urban Trial – Reihe von Teyon aus Polen gehört zu den Spielen des Entwicklers, die am bekanntesten sind. Nach Urban Trial Freestyle 2 auf dem 3DS erschien nun Urban Trial Playground auf der Switch. Das Gameplay bleibt sich seiner Linie treu, aber grafisch hat sich gegenüber des Vorgängers einiges getan. Damit willkommen zum Test. Immer der Reihe nach Kernstück des Spieles ist der Singleplayer mit seinen 54 Events. Diese werden nach und nach anhand eines Sternesystems freigeschaltet. Ihr könnt euch in jedem Level einen von fünf Sternen verdienen. Im späteren Verlauf werden zwar mehr Sterne benötigt, um die nächste…

Durch die Gleichförmigkeit bietet Urban Trial Underground weder eine Lernkurve noch eine Herausforderung. Damit ist nicht gesagt, dass das dargebotene keinen Spaß macht. Aber mehr als für nett und für Zwischendurch reicht es nicht. Ebenso würde ich dann auch sagen für den Vollpreis von 19,99 langt es auch nicht, es sei denn ihr seid große Fans der Serie oder ihr wollt unbedingt ein derartiges Motorradspiel.

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