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Wild Guns

Herzlich willkommen bei Natsumes Action geladenem Western  Steampunk „True Grit“-Verschnitt „Wild Guns“ für das Super Nintendo. Nach so einer wortreichen Einleitung gehen wir das ganze nun etwas detaillierter an.


In „Wild Guns“ übernehmt ihr alleine oder zu zweit die Kontrolle zweier Charaktere. Dem schießwütigen Cowboy Clint oder dem zarten Mädchen Anne. Beide sind unterwegs auf einem Rachefeldzug gegen eine gefährliche Bande die Annes Familie auf dem Gewissen hat.
Die Welt von „Wild Guns“ ist eine Wild West Welt gepaart mit Sciencefiction Elementen, die stark an die Steampunk Szene erinnert. Fans vom Anime „Trigun“ wissen sofort, wie man sich die Welt vorzustellen hat. Roboterpferde, Laserlasos, Raumschiffe und maschinelle Körperteile inklusive.


„Look Out“

Wie bereits erwähnt, übernehmt ihr die Kontrolle beider Charaktere. Mit dem Steuerkreuz bewegt ihr zum einen die Figuren und gleichzeitig auch das auf dem Bildschirm befindliche Zielkreuz. Während dem Spiel seht ihr stets die Rücken der Charaktere und blickt und ballert in Richtung Horizont.

„Wild Guns“ ist dabei nicht zu vergleichen mit „Super Probotector“ (im amerikanischen „Contra“) indem sich die Spielfiguren  von links nach rechts bewegen und dabei „nur“ nach vorne respektive nach hinten schießen.
Die Gegner stehen in den meisten Fällen also vor und nicht wie bei 2D Spielen so üblich „neben“ euch. Um die Gegner aufs Korn zu nehmen, stehen dabei eine Vielzahl an Waffen zur Verfügung. Die niemals an Munition verlierende Standart Pistole sowie limitierte Schrotflinten, Gattling Guns und bildschirmsäubernde Explosione,n die vor allem im Ernstfall sehr hilfreich sein können.


Auch wenn der actionreiche Shooter sehr offensives Spielen verlangt, kommt ihr nicht darum herum auch defensiv zu denken. Kommen gegnerische Schüsse direkt auf euch zu, werdet ihr von den Charakteren mit einer Sprechblase in der „Look Out“ steht rechtzeitig vorgewarnt. Dies ist auch bitter nötig, denn wie ihr es euch vielleicht schon gedacht habt, 1 Treffer ist tödlich. So springt oder hechtet ihr rechtzeitig aus der Gefahrenzone, den Extraleben gibt es in diesem Sinne nicht einzusammeln.

Nach 100.000 Punkten bekommt ihr immerhin ein Extraleben, aber ohne Continues (oder Cheats) dürft ihr euch daran gewöhnen alle vorherig gemeisterten Level zu wiederholen denn „Wild Guns“ ist harte Schule. Game Over bedeutet zurück an den Anfang.

Im Westen was neues

Durch insgesamt sieben Level führt euch die wilde Fahrt bei denen traditionsgemäß natürlich immer ein großer Bossgegner auf euch wartet. Diese sind meist an Wild West Themes angelehnt oder total futuristische Robotergestallten. Damit das Leben etwas erleichtert wird, füllt sich bei abgegebenen Treffern eine grüne Anzeige, die euch in einen kurzen God Modus mit verbesserter Feuerkraft versetzt und verheerenden Schaden anrichtet.

Der Schwierigkeitsgrad zieht bereits auf „Normal“ knackig an und „Hart“ sollte nur Profis ans Herz gelegt werden, denn Natsumes Wild West Shooter kennt keine Gnade und schenkt euch nichts. Selbst im ausgezeichneten Koop könnt Ihr hier sehr schnell ins schwitzen kommen.

Grafisch sowie musikalisch ist „Wild Guns“ eine Wucht. Überraschenderweise kommt es ganz ohne Mode 7 Grafik aus und kann dennoch extrem begeistern. Phantasievoll gestaltete Level, große Gegnermengen, zahlreiche Explosionen und bildschirmfüllende Bossgegner werden euch hier präsentiert, ohne dass das SNES in die Knie geht. Saubere Programmierung kann man hier nur sagen.

Der Soundtrack ist ebenfalls sehr gut gelungen. Eine Mischung aus Rock und Wild West Klängen verleihen dem actionreichen Treiben noch den nötigen Unterton.

  • Plattform: Super Nintendo Entertainment System
  • Publisher: Titus
  • Entwickler:  Natsume
  • Genre: Arcade Shooter
  • Release: 30 Oktober 1996 / 13 August 2010 (Wii Virtual Console)
  • USK-Freigabe: –

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