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Halo – The Master Chief Collection

Bevor Halo zum Multi-Millionen-Dollar-Franchise wurde das wir heute kennen, wurde das Spiel damals noch von Steve Jobs als ein Strategie-Taktik-Spiel für Apples MAC angekündigt. Kurze Zeit später modelte es Bungie zu einem 3rd Person-Shooter um, bis es schließlich durch Microsoft erworben und zu einem Ego-Shooter für die erste Xbox umgemodelt wurde.


Heute, gut 12 Jahre später blicken wir auf eine Vielzahl von Titeln, Spin-Offs, TV-Serien und Merchandise zurück. Um der Xbox One etwas mehr Schwung zu verleihen, bringen uns 343 Industries nun „Halo – Kampf um die Zukunft“, „Halo 2 Anniversary“, „Halo 3“ und „Halo 4“ in einer überarbeiteten HD-Fassung auf Microsofts neue Konsole.

Neben den Spielen erhaltet ihr als dickes Extra noch die „Halo: Nightfall“ TV-Serie die zwischen „Halo 4“ und „Halo 5: Guardians“ spielt. Des Weiteren gibt es zu jedem Exemplar der „Master Chief Collection“ noch einen Beta-Key für „Halo 5: Guardians“ und den „Halo Channel“. Das ist die Xbox One-App, die euch rund um eure Spiele und das Halo-Universum informiert. Im Dezember liefert 343 Industries noch die „Spartan Ops“ Missionen aus „Halo 4“ nach.

Die Ringkriege

In Halo 1 – 4 übernehmen wir die Kontrolle des letzten existierenden Soldaten des Projekts Spartan. Master Chief, auch SPARTAN 117 genannt (dessen richtiger Name John ist) wird während seiner Missionen von der künstlichen Intelligenz Cortana begleitet – die ihn dabei unterstützt den Krieg gegen die außerirdische Allianz zu gewinnen. Weiter werden wir nicht auf die Story eingehen, nicht um euch vor Spoilern zu bewahren, sondern um euch Zeit zu ersparen. Wer kennt die Geschichte von „Halo“ im Jahr 2014 noch nicht?

Wie immer bieten alle Teile die bekannten Schwierigkeitsgrade „Einfach“ bis „Legendär“. Sämtliche Missionen des dritten und vierten Teils lassen sich mit bis zu vier Spielern im kooperativen Modus spielen. Der erste und zweite Teil wie gewohnt zu zweit.
Jeder Teil verfügt außerdem über Achievements (insgesamt 4000 Punkte) und ein Rankingsystem.

„sir…finishing this fight!“

Mit diesen Worten wurden Millionen von Fans 2004 fassungslos vor ihren Xboxen sitzen gelassen, als sie dachten Halo 2 würde nun so richtig Fahrt aufnehmen. Nun können Spieler zum ersten Mal den Kult-Egoshooter in überarbeitetem HD genießen. 343 Industries konnte ja bereits mit „Halo Anniversary“ zeigen, wie man ein Spiel gekonnt neu auflegt ohne dabei alte sowie neue Fans zu vergraulen.

Dasselbe haben sie nun mit Teil 2 der Halo Reihe geschafft. Mittels Knopfdruck kann auch wieder zwischen der original Grafik und der neue Version hin und hergeschalten werden, um den grafischen Sprung besser zu verdeutlichen. Besonders löblich ist hierbei, dass das Spiel nicht wie in Teil 1 pausiert, sondern einfach weiterläuft und sich grafisch anpasst.

Nicht nur die Gameplaysegmente haben eine Frischzellenkur verpasst bekommen, sondern auch die Videosequenzen die nun cineastischer und besser aussehen denn je.

Multiplayermodi bis zum Abwinken

Halo war unter Spielern vor allem aufgrund des grandiosen und stundenfressenden Multiplayers bekannt. Als „Halo Kampf um die Zukunft“ erschien, gab es noch überhaupt kein Xbox-Live, das hat die Fanbase jedoch nicht davon abgehalten, ihr eigenes System zu entwickeln und online zu spielen. Mit der „Master Chief Collection“ könnt ihr nun in allen 4 Teilen eine umfangreiche Multiplayer-Schlachten mit allen bekannten Modi und Karten (über sage und schreibe 100 Maps) veranstalten. Die Maps aus Halo Kampf um die Zukunft wurden bis auf das grafische Update im Originalzustand belassen. Die Karten aus „Halo 2“ gibt es in alter Form und in einer überarbeiteten Fassung.

Auf den Maps können je nach Größe bis zu 16 Spieler Multiplaygefechten ausüben, wobei bis zu vier Spieler gleichzeitig vor einer Xbox One Platz nehmen können. Alle Spielmodi lassen sich in der gewohnten Vielfältigkeit einstellen und verändern. Ob ihr nun im Team oder Solo an den Start geht, dabei King of the Hill, Capture the Flag oder Death-Match mit Punkte-, Zeit- oder Killlimit spielt, ist dabei vollkommen euch überlassen. Auch die vorhandenen Fahrzeuge und Waffen lassen sich natürlich bestimmen.

Auch euer Alter-Ego lässt sich mit Logos und Farbgebung nach euren Wünschen gestalten.

Ebenfalls mit von der Partie ist die Schmiede, in der ihr eurer Kreativität vollen Lauf lassen und eure eigenen Karten entwerfen könnt. Hier kreiert ihr eigene Regeln und verteilt Fahrzeuge sowie Waffen, um ein eigenes Spielerlebnis zu gestalten.

Im Kino könnt ihr euch eure letzten Matches oder die der anderen begutachten, teilen und auf eurer Festplatte abspeichern. Dank der Regiefunktion können Matches aus sämtlichen Kamerawinkeln und perspektiven angesehen werden.

Ein ganz großes Plus in der „Master Chief Collection“ ist, dass sich 343 Industries dem Fanflehen angenommen und das Matchmaking aus „Halo 2“ übernommen hat. Dies gilt, wenn man den Meldungen Glauben schenken mag, unter den Fans insgesamt als das Beste der Reihe und feiert nun auf der Xbox One ein fulminantes Comeback.

Grafik & Sound

Mit satten 60 Bildern pro Sekunde laufen alle vier Titel geschmeidig über den Bildschirm. Die Xbox One kreiert dank ihrem Scaler ein knackig scharfes und nie dagewesenes Full-HD Halo-Erlebnis auf euren Bildschirm. Dabei fallen die 1328×1080 Pixel in Halo 2 überhaupt nicht negativ auf. Auch im Multiplayer bleibt die Grafikengine stark und weißt keine Schwächen auf. Licht- und Partikeleffekte sind ebenfalls ein visuelles Highlight und beeindrucken enorm.

Was soll man zum Sound noch sagen?! Wer spätestens beim Halo-Theme keine Gänsehaut bekommt, muss entweder taub oder emotionslos sein. Die Abmischung des Soundtracks, der Stimmen und der Effekte ist perfekt gelungen und lassen eure Anlage nur so raunen. Die vertraute Stimme von Cortana oder dem Master Chief lassen Fans strahlen und klingen besser denn je.

  • Plattform: Xbox One
  • Publisher: Microsoft
  • Entwickler: ursprünglich Bungie / 343 Industries
  • Genre: Ego-Shooter
  • Release: 11. November 2014
  • USK-Freigabe: 16
Bevor Halo zum Multi-Millionen-Dollar-Franchise wurde das wir heute kennen, wurde das Spiel damals noch von Steve Jobs als ein Strategie-Taktik-Spiel für Apples MAC angekündigt. Kurze Zeit später modelte es Bungie zu einem 3rd Person-Shooter um, bis es schließlich durch Microsoft erworben und zu einem Ego-Shooter für die erste Xbox umgemodelt wurde. Heute, gut 12 Jahre später blicken wir auf eine Vielzahl von Titeln, Spin-Offs, TV-Serien und Merchandise zurück. Um der Xbox One etwas mehr Schwung zu verleihen, bringen uns 343 Industries nun „Halo – Kampf um die Zukunft“, „Halo 2 Anniversary“, „Halo 3“ und „Halo 4“ in einer überarbeiteten HD-Fassung…

Die Halo-Reihe ist auch nach Jahren noch unsagbar gut. Auch wenn mir persönlich das Feeling in Teil 4 verlorenen gegangen ist, sollte euch dies nicht davon abhalten diese großartige und vollgepackte Collection zu erwerben. Die „Master Chief Collection“ ist ein Liebesbrief an Bungies jahrelange Arbeit und an alle Halo-Fans da draußen. Die „Nightfall“-Serie und der Beta-Key zu „Halo 5: Guardians“ sind dabei nur noch die Kirsche auf der Sahne. 343 Industries scheint auch sehr viel Wert auf Fanfeedback zu legen, denn sonst hätten viele Elemente wie das Ranking-System aus „Halo 2“ nicht ihren Weg in die Collection gefunden. Wir verneigen uns vor dem Master Chief. Uneingeschränkte Kaufempfehlung. 

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Daniel hat im jungen Alter von 3 Jahren ein NES geschenkt bekommen. Dies war der Beginn seiner langen Zockerkarriere und Sammelleidenschaft. Wenn er nicht gerade vor der Konsole oder dem Handeheld sitzt, findet Ihr Ihn in der Stadtbibliothek Stuttgart in der er Vorträge zum Thema Videospiele hält oder andere Veranstaltungen abhält. Seine Lieblingsserien sind Metroid, Super Mario, The Legend of Zelda, die Tales of Reihe, Halo, Smash Bros. und vieles mehr.

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