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gamescom 2014 Erlebnisbericht: Teil 1

Nun ist sie auch schon wieder vorbei die gamescom, die in diesem Jahr zum sechsten Mal in Köln stattfand. In diesem Eventbericht geben wir ein paar Eindrücke wieder, was wir an den Tagen alles so erlebt haben. Und das war so einiges. Freut euch auf diesen ganz besonderen Einblick auf die wichtigste Verbrauchermesse für Computer- und Videospiele.

Videospiele ohne Pause

Los ging es bereits am Dienstag dem 12. August. An diesem Tag hielten die großen Publisher wie Microsoft oder Sony Computer Entertainment ihre Media Briefings ab, in denen sie neue Informationen, Videos und Neuankündigen bekannt gaben. Um 14 Uhr legte Microsoft los.

Da die Veranstaltung in der Innenstadt im Gürzenich stattfand, waren wir dazu gezwungen, uns mit dem Kölner Stadtverkehr auseinander zu setzen. Das führte dazu, dass wir es gerade so noch geschafft haben, zur Präsentation zu gelangen. Microsoft legte eine solide Leistung aufs Parkett. Einiges der PK blieb in Erinnerung, wie die drei neu angekündigten Xbox One Bundles (Fifa 15, Sunset Overdrive und Call of Duty: Advanced Warfare), die nun um die Gunst des Käufers werben. Die obligatorische Vorstelldemo zum neuen Call of Duty war natürlich auch mit dabei. Wie gehabt setzt das Spiel auf eine cineastische Auslegung.

Dieses Mal wurde nach einem actionreifen Gefecht auf der Golden Gate Bridge in San Fransisco, die Brücke gesprengt, was durch die Inszenierung durchaus beeindruckend aussah. Für Aufmerksamkeit sorgte auch die Ankündigung, dass Rise of the Tomb Raider zunächst exklusiv für die Xbox One Ende 2015 erscheinen wird.

Weiter gab es natürlich neues zu sehen von Sunset Overdrive, Forza Horizon 2, Fable Legends und Halo: The Masterchief Collection. Zu den Neuankündigungen zählte unter anderem Screamride. Hier baut ihr eure eigenen Achterbahnen und könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen, was dazu führt, dass eventuelle Crashes vorprogrammiert sind, sofern die Statik der Bahn nicht erfüllt wird. Also durchaus skurril, ebenso der vom PC bekannte GOAT-Simulator, der nun auch für die Xbox One erscheinen wird.

Als erstes MOBA (Multiplayer Online Battle Arena) für eine Next Gen Konsole wird Smite für die Xbox One erscheinen. Als erstes ist hierbei ein gutes Stichwort. Sowohl Microsoft, als auch Sony geben sich größte Mühe, bei Multiplattform Spielen irgendwelche exklusive Inhalte zu erhaschen. Seien es nun Day Zero Editionen, mehr Multiplayerkarten, Skins oder sonstige Inhalte. Als Spieler würde ich mir dagegen wünschen, dass alle Versionen Inhaltsgleich sind, aber anscheinend kommt diese Vermarktung beim Kunden an, weswegen dieser Trend noch weiter ausgebaut wird.

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Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass Microsoft in seinem Briefing kein einziges Mal Kinect erwähnte, was eindeutig beweist, wie sehr die „only with Kinect“-Geschichte in den Hintergrund gerückt ist. Danach lud der Firmengigant zum Anspielen ein, leider war es für uns zeitlich nicht möglich, uns die Spiele näher anzusehen, da Sony bereits wartete. Also wieder zurück auf die andere Rheinseite und zum PlayStation 4 Media Briefing marschiert.

Das fand im Staatenhaus statt, das zum Glück direkt an der Messe vorzufinden ist. Was gleich beim Betreten der Location auffiel ist, dass sie noch um einiges größer ausfiel, als die von Microsoft. Sony protze also so richtig und auch inhaltlich wurde geklotzt, statt gekleckert. Gefühlt wurde ein Titel nach dem anderen gezeigt, auch viele neue Projekte waren dabei. Nur wenig Zeit ging durch die Erwähnung der eigenen guten Verkaufszahlen verloren. Dass sich die PlayStation 4 weltweit aber mittlerweile 10 Mio Mal verkauft hat, musste natürlich angemerkt werden.

Zu den Neuankündigungen zählten Hellblade, dem neuen Spiel von Ninja Theory, dem Horrorspiel PT, das sich schließlich als Silent Hills – einem neuen Teil der Serie unter der Federführung von Hideo Kojima und Regisseur Guillermo Del Toro entpuppte. Das auf der Vita gefeierte Tearaway bekommt auf der PS4 einen aufgemotzten Ableger, während The Tomorrow Children ein neues Spiel von Q-Games ist. Interessantes Detail am Rande: Der Chef von dieser Firma Dylan Cuthbert ist mit der Tochter von Shigeru Miyamoto liiert.

Bisher unbekannt ist der Entwickler Wild Sheep, aber unter den kreativen Köpfen befindet sich Rayman Erfinder Michel Ancel.

Zusätzlich zeigte Sony neues zum Rennspiel Driveclub, Destiny oder FarCry 4.

Als Fazit für beide Publisher lässt sich festhalten, dass sie sich fast ausschließlich mit den Games beschäftigt haben, was für uns Gamer sicherlich am interessantesten ist. Sony hatte aber mit den vielen Neuankündigen gegenüber Microsoft leicht die Nase vorn. Letzen Endes entscheiden die Spiele darüber, welche Konsole sich der Konsument sich in Zukunft zulegen wird. Festzuhalten ist, dass das Lineup auf beiden Konsolen recht viel versprechend ist.

Nach dem Media Briefing ließ Sony den Abend mit Häppchen und diversen Getränken ausklingen. Danach ging es für uns zurück ins Hotelzimmer und bereits die erste Nacht sollte nicht von langer Dauer sein. Wieso das so war, lest ihr im zweiten Teil unseres Messeberichtes.

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